Hui hui was ist denn bei Arch Enemy passiert? war die letzte Scheibe „Deceivers“ schon wieder richtig hart und ohne zu viele Spielerein und wieder etwas rauher, hat man diesen Weg (Gott sei Dank) bei dem neuen Album „Blood Dynasty“ beibehalten. Die 12 neuen Songs die am 28.03.2025 erschienen sind, lassen die band fast sich selbst neu erfinden.
Nach kurzem Epic Intro wechselt man schlagartig auf´s Gaspedal. Das macht richtig Bock und der Opener „Dream Stealer“ poltert richtig schön thrashig los und lässt im Refrain die nötige Melodie zu. Der nächste Song „Illuminate the Path“ könnte auch auf einer der letzen Amon Amarth Scheiben vertreten sein. Zumindest bis die Leadgitarre einsetzt. Schön stampfig und groovig holpert der Song bis der Refrain mit sehr epochalem Clean Gesang.
„March of the Miscreants“ kommt hingegen mit sehr wenig Melodie aus. Der Song poltert vor sich hin, Macht trotzdem Bock ist aber eben eher untypisch für die Band. “ A Million Suns“ ist da wieder typisch Arch Enemy. Treibende Strophen und im Refrain wieder sehr viel Melodie. Und natürlich wird hier auch wieder machtvoll demonstriert, dass man sein Instrument beherrscht und zackige Solos aus der Hüfte schüttelt. Mit „Dont look Down“ wird wieder das Gaspedal durchgetreten und Und Madame White Gluz weiß mit voller Bandbreite ihrer Stimmlagen zu überzeugen.
„Preasge“ ist eigentlich mehr ein Skit und mit seinem 48 Sekunden ehr als kurze Verschnaufpause zu verstehen. Der Titeltrack lässt den Fan rhythmisch die Matte schwingen und kommt fast schon wie eine Hymne daher. Bei dem Song „Paper Tiger“ fühlt man ganz viel 80er Jahre Hardrock/Heavy Metal. Dieser wird aber gekonnt mit Alissas dunklen Grows wieder Richtung Death Metal geprügelt. Wer etwas luft holen möchte, kan ndas während der Coverversion von „Vivre LÖibre“ machen. Schöne Umsetzung des Blastpheme Klassikers.
Der vorletzte Song „The Pendulum“ geht wieder treibend nach vorne und strotzt wieder vor Leadgitarren.
Der letzte Song „Liars&Thieves“ bedient quasi alle Genres. Ein bisschen Thrash hier und ein bisschen Hardcore da. Dazu natürlich wieder Leads immer an der richtigen Stelle. Dazu kommen unerwartet Cleane Vocals im Refrain.
Die Platte ist eben typisch Arch Enemy. Das genze aber zum Wohle der Fans wieder etwas härter und weniger schnörkelig. Solides Album der Schweden.